Mein Abenteuer Seifen sieden
Meine ganz erste Seife habe ich in meiner Küche gesiedet. Das ganze in einer normalen Cake Form. Mein Pürierstab, den ich normalerweise für Suppen brauchte musste daran glauben. Da gab es bei uns eine Zeit lang keine pürierte Suppen mehr bis ich einen neuen besorgt hatte.
Am Anfang habe ich mich durch Bücher, div. Blogs, Artikel und Videos gewälzt. Es ging relativ lange bis ich mich an das Praktische traute. Überall stand nämlich wie gefährlich diese Lauge sein soll und wie wichtig die Einhaltung der komplizierten Schutzmassnahmen seien. Das schien alles sehr kompliziert. Aber bald war meine neugier zu gross und ich traute mich an eine Seife aus einem Buch. Kein Rechnen von Prozenten und Laugen Anteile, keine Qual bei der Auswahl von Ölen (und ihren verschiedenen Eigenschaften) einfach nach Rezept wie bei einem Kochbuch.
Also ich brauchte:
- Öle (Ich habe mich an meinen Vorratsschrank bedient)
- ätherische Öle zum parfümieren (Die hatte ich auch zu Hause)
- Farben
- NaoH (da haben sich schon die ersten Schwierigkeiten gezeigt)
Wo triebt man, wenn man neu so etwas machen will diese NaOH auf? Ich wollte es nicht Online bestellen. Ich hatte angst wegen dem Gefahren gut…
Ich habe paar Drogerie abgeklappert, die hatten natürlich nicht so ähnliches und ehrlich gesagt keine gute Idee wo ich das besorgen könnte. Bei der 3. Drogerie hat sich der Drogist sich meinen „Problem“ angenommen und mir versprochen seine Lieferanten anzufragen. Lange ging es nicht und ich konnte diese so begehrten Pailletten bei ihm abholen.
Yes ich hatte alles !!!
Gewappnet mit Sonnenbrille (als Augenschutz), langärmeliges Oberteil und Handschuhe traute ich mich auf meinem Balkon die erste Lauge zu mischen.
Alles halb so schwer wie ich es mir vorstellte. Das Ergebnis hat sich sehen lassen. Ich war so eins von mega stolz.

